Beschreibung des Wappens

In Gold eine schwarze Hausmarke.                              

Querstab, auf diesem ein langes Holzkreuz und zwei schräggekreuzte Stäbe, von denen der linksgekehrte hakenendig ist. Die Schildfigur führte Martin Holtborn (1609) zuerst als Hausmarke (Meyermann, Göttinger Hausmarken und Familienwappen, Seite 45, Figur 259) und später als Wappenfigur ( Siebmacher Band V/9, Seite 59, Tafel 69, Handbuch der Heroldskunst Band II Seite 65, Abbildung 116).  Der wachsende Mann (Helmzier oder Kleinod) soll den Begründer des blühenden Geschlechtes symbolisieren. Er hieß Hildebrant Holtborne und war Smed ( Schmied).

1423 kam er nach Göttingen wo er sogleich das Bügerrecht erwarb. Es ist möglich, daß er aus dem Raum Sooden-Allendorf ( unteres Werratal ) gekommen ist, denn dort befindet sich ein Bächlein, daß früher “ Der Holtborn ” genannt wurde und jetzt “Der Holzborn” heißt. Der Vorname “ Hildebrant ” ist von jeher dort stark vertreten. Die Farben der Decke, gold und schwarz, erinnern an die Stadt Göttingen, wo selbst das Geschlecht zu den Familien mit großer Ausbreitung und mit mehr als fünf Schoßpflichtigen zählte. Es waren dies elf Geschlechter, die zahlenmäßig als hervorragend galten ( Annelies Ritter: Die Ratsherren und ihre Familien in den südhannoverschen Städten Göttingen, Duderstadt und Münden vom 15. bis Ende des 17. Jahrhunderts, Seite 47, Duderstadt Seite 68).

In Göttingen stellte es einen und in Duderstadt drei Ratsherren. ( Ebenda Seite 159 und 160)

Im Laufe der Jahre wurde der Familienname in “ Holborn ”, “ Hollborn ” ( Andreasberg und Sehlde ) und “ Holzborn ” ( Duderstadt ) umgewandelt.

Hauswappen des Porzellanmalers und Heraldikers Theodor Holborn, Göttingen, Barfüßerstraße 14

Kommentar folgt nach Klärung, wo Baltasar Carl Holzborn genau in den Stammbaum gehört. Wer Angaben machen kann, bitte bei mir melden!

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